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„Gesundes im Topf – macht schlau im Kopf“

Staatliche Gemeinschaftsschule Sonneberg - Köppelsdorf-Sonneberg (Thüringen)

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Name: Staatliche Gemeinschaftsschule Sonneberg

Telefon (Schule): 03675/40980

Hintergrund:

Die "Staatliche Gemeinschaftsschule Sonneberg-Köppelsdorf" ist in den letzten Jahren durch den Ausbau zur Gemeinschaftsschule stark gewachsen. Dadurch stiegen die Zahlen der Schülerinnen und Schüler und die damit verbundene Nachfrage nach einem gesunden, vollwertigen Mittagessen.

Bedauerlicherweise besitzt die Schule keine vollausgestattete Küche, sondern für 306 Schülerinnen und Schüler nur einen kleinen Elektroherd. Trotzdem wünschten sich die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein gesundes Mittagessen zu kochen.

Die Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit bekommen, selber zu kochen und sich dabei mit Fragen der gesunden Ernährung und Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Daraus entstand die Idee, dass die Klassen 5-8 ein gesundes Mittagessen für ihre Mitschüler vorbereiten sollten.

Projektschritte und Beteiligte:

Das Ziel des Projektes war es, dass die Schülerinnen und Schüler ein vegetarisches Mittagessen für ihre Mitschüler zubereiten, das gemeinsam in angenehmer und ruhiger Atmosphäre gegessen werden kann. Im Anschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler ein kleines Kochbuch, welches ihnen ermöglichte, Rezepte zu Hause nachzukochen.

Eine Schülergruppe von jeweils 8 Schülerinnen und Schülern plante und kalkulierte das Mittagessen für eine ganze Klasse. Die Lebensmittel wurden selbständig eingekauft und zubereitet. Die Zutaten erhielten die Schülerinnen und Schüler von einem Biobauern aus Bayern und aus der Bioabteilung vom Supermarkt. Das Projekt fand 14-tägig mit unterschiedlichen Klassen der Klassenstufen 5-8 statt.

Im Kochkurs wurde nicht nur die Freude an guter Ernährung, sondern auch der Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit und das Wissen über Klimaschutz, sowie Nachhaltigkeit vermitteln.

Kosten:

Zur Durchführung des Projekts fielen neben Kosten für Lebensmittel hauptsächlich Kosten für Küchenutensilien an. Der größte Teil der finanziellen Förderung wurde für neue Stühle in der Mensa aufgewendet. 

Ausblick:

Die Projektidee kann weiter ausgebaut werden. Es besteht die Möglichkeit ein Wahlpflichtfach "Ernährung und Lebenspraxis" einzuführen oder als AG weiterzuarbeiten.