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„Workshop: Wie weiter nach dem Schulabschluss?“

Fritz-Schumacher-Schule – Hamburg (Hamburg)

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Name: Fritz-Schumacher-Schule

Telefon (Schule): 040-5304690

Hintergrund:

Eines der zentralen Ziele des Berufsorientierungskonzepts der Fritz-Schumacher-Schule ist die Unterstützung der Jugendlichen bei ihrer Suche nach einem dualen Ausbildungsplatz, idealerweise direkt im Anschluss an die allgemeinbildende Schule. Die Idee des "Wie-weiter-Workshop" fügte sich daher sehr gut in das Konzept der Schule ein, da die konkrete Begleitung der Schülerinnen und Schüler bei den verschiedenen Aktivitäten rund um das Thema Ausbildungsplatzsuche im Fokus stand.

Projektschritte und Beteiligte:

Die Schülerinnen und Schüler mussten sich für die Teilnahme an dem Workshop bewerben. Der zweitägige Workshop fand im April und Dezember statt und war für jeweils 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 ausgelegt. Es wurden diejenigen Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme ausgewählt, die gut begründen konnten, warum sie eine Unterstützung benötigen und die erläutern konnten, wie weit die Suche nach einem Ausbildungsplatz fortgeschritten ist. Durch diesen Bewerbungsprozess wollte die Schule sicherstellen, dass die Schülerinnen und Schüler sich aktiv mit der Suche auseinandersetzten.

Für einen Teil der Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen ist die Frage "Wie weiter?" mit Sorge und großer Unsicherheit verbunden. Das bekannte Umfeld der Schule zu verlassen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, erfordert Entschlossenheit und Mut. Durch den Workshop bekamen die Schülerinnen und Schüler Unterstützung von einer Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, einem Ausbilder, einem Auszubildenden, einem Kommunikationsberater sowie von zwei Lehrkräften der Schule.

Der Workshop begann mit einer ersten Orientierung über die eigenen Fähigkeiten und Interessen der Schülerinnen und Schüler. Dabei zeigte sich, dass der Berufswunsch nicht immer mit den eigenen Stärken oder der schulischen Leistung übereinstimmte. In diesen Fällen wurden insbesondere von der Berufsberaterin andere Möglichkeiten aufgezeigt und sinnvolle Alternativen erarbeitet.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen, in angenehmer Atmosphäre, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Fragen zu stellen und es konnten neue Denkanstöße hinsichtlich der beruflichen Perspektiven vermittelt werden.

Abhängig vom individuellen Stand der einzelnen Teilnehmer wurden in mehreren Arbeitsphasen von ihnen Stellenanzeigen herausgesucht, bereits vorhandene Bewerbungsunterlagen und Lebensläufe korrigiert, ergänzt und verbessert. Zusätzlich wurden die Schülerinnen und Schüler anhand von Rollenspielen auf anstehende Bewerbungsgespräche vorbereitet.

Kosten:

Für die Durchführung des Projektes fielen neben Kosten für Bewerbungsunterlagen, Bewerbungsfotos hauptsächlich Kosten für die Bewirtung und Verpflegung an.

Ausblick:

Aus dem ersten Workshop fanden alle Schülerinnen und Schüler einen betrieblichen Ausbildungsplatz oder einen schulischen Ausbildungsplatz. Im zweiten Workshop wurden viele Weichen gestellt, damit die Schülerinnen und Schüler zum Sommer 2016 einen Ausbildungsplatz finden.