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RAD(T)LOS - Treffpunkt Werkstatt

Sportschule "Friedrich Ludwig Jahn", Potsdam (Brandenburg)

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Name: Sportschule Potsdam

Telefon (Schule):  0331 - 2898200

Hintergrund:

Ein großer Teil der Schüler der Sportschule lebt im Wohnheim neben der Schule. Zu den persönlichen Dingen, welche die Schüler mitbringen, gehört u.a. ein Fahrrad. Das Fahrrad wird von den Wohnheimschülern genutzt, um die Wege zwischen den Trainings- und Wettkampfstätten zeitsparend zu überwinden. Auch für Ziele in der Stadt nutzen die Schüler ihre Fahrräder. Kommt es zu Defekten an den Fahrrädern, können sich die Schüler nicht direkt an ihre Eltern wenden, um die Schäden zu beheben. Die Fahrräder werden im Fahrradständerbereich abgestellt und stehen gelassen. Diese Situation veranlasste die Sportschule und das Wohnheim dazu, eine Werkstatt einzurichten.

Projektschritte und Ziele:

Der Nutzen sollte sein, dass Schüler Eigenständigkeit im Umgang mit beschädigten Gegenständen gewinnen, Eigenverantwortung und Wertebewusstsein zu persönlichen Sachen entwickeln. Sie sollten Lösungsstrategien im handwerklich-technischen Bereich kennenlernen und sich somit Voraussetzungen schaffen, Reparaturen an ihren Fahrrädern durchzuführen. Zudem sollte die Werkstatt auch gezielt als Raum benutzt werden, um Interaktionsmöglichkeiten außerhalb des schulischen Rahmens zu bieten. Im Raum wurden Regale angebracht und mit Werkzeug bestückt. Außerdem wurde der Raum mit Schreibtisch, Computer und Möbeln ausgestattet.

Beteiligte und Kosten:

Am Aufbau der Fahrradwerkstatt beteiligten sich Schüler, pädagogische Mitarbeiter der Schule und des Wohnheims. Die Betreuung der Werkstatt erfolgte ebenso durch die pädagogischen Mitarbeiter. Die Kosten für die Innenausstattung der Werkstatt und der Reparaturmaterialien belief sich auf ca. 3.900 €.

Ausblick:

Zukünftig könnte mit der Reparatur alter, zur Verschrottung freigegebener Fahrräder, auch der Aufbau eines internen Fahrradverleihs erfolgen. Des weiteren könnte mit der Werkstatt auch ein Ort der Integration körperbehinderter Sportschüler entstehen, wenn in Schülerpartnerschaft kleinere Reparaturen an deren Fortbewegungsmitteln, wie z.B. Rollstuhl, durchgeführt werden.