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Musical - integrativ und generationsübergreifend

Regionale Schule Heinrich Heine - Ostseebad Karlshagen (Mecklenburg-Vorpommern)

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Name: Regionale Schule Heinrich-Heine

Telefon (Schule): 038371/20239

Hintergrund:

Theaterbegeisterte Schülerinnen und Schüler engagieren sich stark an der Regionalen Schule Heinrich Heine für das Theaterspiel und präsentieren ihre Schauspielstücke an verschiedenen Orten der Region. Bei einem ihrer Auftritte in einer Behindertenwerkstatt  entstand zuerst ein lockerer Kontakt, der sich später zu einer persönlichen Beziehung unter den Jugendlichen entwickelte und schließlich zu einer interessanten Projektkooperation führte. Zugleich zeigten sich auch die Senioren der Region sehr beeindruckt von dem Schauspiel und bekundeten ihr Interesse an einer gemeinsamen Zusammenarbeit.

Das gemeinsame Projekt hatte das Ziel, die Jugendlichen selbst, Schülerinnen und Schüler der benachbarten Schulen, Jugendliche der Behindertenwerkstatt aber auch insbesondere die Öffentlichkeit einzubeziehen. Dabei sollte besonderen Wert darauf gelegt  werden, dass bei der Vorbereitung und der Präsentation des Musicals Personen unterschiedlichen Alters (generationsübergreifend) mit und ohne Handicap mitwirken konnten.

Mit diesem Projekt sollte erreicht werden, dass alle Beteiligten sich mit ihren sehr individuellen Stärken einbringen und zum Gelingen dieses Musicals beitragen konnten. Ein Projekt, das Toleranz und Wertschätzung gegenüber anderen entwickelt und Selbstbewusstsein stärken sollte.

Projektschritte und Beteiligte:

Bevor es an die einzelnen Vorbereitungen des gesamten Theaterprojekts ging, mussten die
beteiligten Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassenstufen sich für eine Aufführungsart entscheiden und das Thema bestimmen.  Gemeinsam fiel die Wahl auf ein Musical, welches das Thema DDR beinhaltete und viele in der damaligen Zeit relevanten gesellschaftskritischen Aspekte angesprochen hat.

Die Arbeit an diesem Projekt erfolgte in drei Arbeitsgruppen: Die künstlerisch-musikalische Gestaltung setzten Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Heinrich Heine, die unter der Leitung der Veranstaltungskünstlerin Vera Valtin stattfand, um. In regelmäßigen Treffen legten die Jugendlichen Trainingseinheiten zu Körper, Stimme und Gruppenfindung ab und probten ihre Choreographien.
Den Kulissen- und Requisitenbau übernahmen Jugendliche unter Anleitung eines Betreuers in der Behindertenwerkstatt  und fertigten dort alle notwendigen Kulissenelemente und Requisiten für das Bühnenbild an.
Der Schwerpunkt der dritten Arbeitsgruppe lag auf der Kostüm- und Dekorationserstellung. Die Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Heinrich Heine gestalteten und schneiderten gemeinsam mit einer fachlich qualifizierten Lehrkraft und ortsansässigen Senioren sie die passenden Kostüme.

Kosten:

Es mussten Aufführungsrechte für Musik und Rollensatz eingeholt werden. Neben dem Künstlerhonorar  gab es  auch weiteren Aufwendungen für Kulissen- und Requisitenbau, Kostüme und Dekoration.

Ausblick:

Ziel unseres Projektes ist es, die regionale Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Partnern zu stärken und dieses Netzwerk in Zukunft weiter auszubauen.

Dieses Projekt wird einen neuen Höhepunkt in der musikalisch-künstlerischen Arbeit an der Regionalen Schule Heinrich Heine setzen und durch seine große Öffentlichkeitswirksamkeit beispielhaft für „Starke Schule“ in unserer Region sein.