main background

Berufswahlpass inklusiv

Mit dem Berufswahlpass können Jugendliche den Prozess ihrer Berufsorientierung strukturieren, planen und für sich und andere transparent halten. Das ermöglicht auch Lehrkräften, Eltern, Berufsberaterinnen und Berufsberatern und Betrieben, den Prozess individuell zu begleiten.

Mit zunehmender Umsetzung der inklusiven Beschulung kristallisiert sich der Bedarf heraus, den Berufswahlpass in einer Form einzusetzen, die Jugendliche mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen - mit und ohne Behinderung, Sprachdefiziten oder anderen Einschränkungen - anspricht und bei ihrer beruflichen Orientierung unterstützt. Deshalb entwickelte der Arbeitskreis Inklusion der Stadt Cottbus und des Landkreises Spree-Neiße unter Federführung der Agentur für Arbeit den "Inklusiven Berufswahlpass". Zentrale Elemente der Entwicklung sind die Übertragung in die Varianten "leichte Sprache", "einfache Sprache" sowie die Erstellung einer "barrierefreien Fassung in Braille" sowie einer "Audioversion". Darüber hinaus wurden drei zusätzliche Seiten entwickelt, die behinderungsbedingten Fragestellungen Beachtung schenken.

Michael Stein und Ines Gregor, beide Reha-Berater/in der Agentur für Arbeit Cottbus sowie Leitung des Arbeitskreises Inklusion Stadt Cottbus und Landkreis Spree-Neiße, stellten den "Inklusiven Berufswahlpass" in seinen verschiedenen Varianten vor. Sie machten deutlich, welche Unterschiede es in der Anwendbarkeit gibt und berichteten von ihren ersten Erfahrungen.

Download PDF Datei: Präsentation Berufswahlpass