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Fortbildungen an Siegerschulen

Fortbildungen an Bundes- und Landessiegerschulen

Die erstplatzierten Sieger-Schulen geben konkrete Einblicke in ihre gute Praxis: Für jeweils anderthalb Tage sind Lehrkräfte eingeladen, vor Ort zu erleben, wie z.B. individuelle Förderung gestaltet wird, wie Berufsorientierung mit Kooperationspartnern erfolgreich umgesetzt wird oder die Zusammenarbeit im Kollegium, mit den Eltern und Schülerinnen und Schülern gelebt wird. So sammeln die Lehrkräfte viele neue Ideen für ihre eigene Arbeit und knüpfen Kontakte zu anderen Schulen. 

Landessieger 2016 stellen sich vor

"Netzwerke / Kooperationen"

Die Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule in Nürnberg stellte im Februar 2016 einzelne Projekte ihrer Schule vor, die als praktisches Beispiele der Netzwerkarbeit dienten. Der Schwerpunkt der Schule liegt darin, den Schülerinnen und Schülern einen gelungenen Übergang in die Berufswelt zu ermöglichen. Um dies erfolgreich umzusetzen spielen Netzwerke und Kooperationen eine immer wichtigere Rolle.

Wie können Netzwerke nachhaltig aufgebaut werden? Welche Organisation kann helfen, diese Aufgabe zu meistern? Welche Herausforderungen und Stolpersteine gibt es auf diesem Weg der Schulentwicklung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule seit langem, wodurch sie den Teilnehmenden ihr Wissen anschaulich darstellen konnte. Parallel zu der Fortbildung fand zur Berufsorientierung der "Tag des Handels" für die Schülerinnen und Schüler an der Schule statt, sodass die Teilnehmenden dazu einen Einblick erhielten. Die Schule vermittelte den Teilnehmenden weitere praktische Beispiele anhand der Schülerfirma "Schöllers Bistro" und dem Debattierclub.

Bundessieger 2015 stellen sich vor

"Der Chef Deines Lebens bist Du" - Unsere Schulgemeinschaft auf dem Weg zur individuellen Berufsorientierung

Kindern und Jugendlichen ein stabiles Sprungbrett in eine erfolgreiche persönliche und berufliche Zukunft zu bauen, sie anzuspornen, sich mit ihren besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen, Initiative zu ergreifen, Verantwortung zu übernehmen, eigenverantwortlich zu handeln und sich im Team gewinnbringend einzubringen - dies ist Ziel und Weg der Schule. Durch Leistungsorientierung auf der Grundlage einer gefestigten Werteorientierung, Vermittlung umfassender sozialer Kompetenzen, Ausschöpfen des kreativen Potentials, Querdenkertum, Wecken der Neugierde sowie Freude an Neuem, versucht die Schule starke und selbstbewusste Persönlichkeiten heranzubilden, welche Herausforderungen meistern und ihren Lebensweg aktiv gestalten. Im Rahmen des Konzeptes der individuellen Berufsorientierung werden unter Einbindung zahlreicher Netzwerk-partner hierzu Erfahrungs- und Erlebnisräume geschaffen, in denen sich der Einzelne erproben und beweisen kann.

Der Schulbesuch am 28./29. September 2015 gab Einblick in den "Marktplatz Studium und Beruf" von Klassen-stufe 5 bis 13. Vorgestellt wurden u.a. die berufsorientierten Themenwochen, die inklusive Berufswahlvorberei-tung, der Talentcheck, die Querdenker, die Lerncoaches, die berufsorientierten Förderkonferenzen sowie ausge-wählte Module zur Persönlichkeitsentwicklung unter Einbindung der gesamten Schulgemeinschaft und der Netzwerkpartner.

Landessieger 2014 stellen sich vor

Inklusion in der "Neuen Paula"

Im Dezember 2008 wurde der "Bremer Schulkonsens" unterzeichnet, zum Schuljahr 2009/2010 lag ein neues Schulkonzept vor. In ihrer Rede vor dem Parlament rühmte die damalige Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper, dass Bremen damit als erstes Bundesland der UN-Behindertenrechtskonvention nachkomme.

Die Paula-Modersohn-Schule, Bremerhaven, entwickelt sich seither zu einer inklusiven Schule für alle. Grundlage dafür ist ein Konzept zur individualisierten Arbeit in jahrgangsübergreifenden Klassen. In einigen Jahren wird die "Neue Paula" aus dem "Haus der Kindheit" (Jahrgänge 5-7) und dem "Haus der Jugend" (Jahrgänge 8-10) bestehen. 2014/2015 wird nach mehrjähriger Aufbauarbeit das "Haus der Kindheit" vorhanden sein.

Inzwischen ist allen Beteiligten bewusst, dass sie nicht die Umsetzung irgendeiner Reform erleben. Das Schulwesen wird vom Kopf auf die Füße gestellt. Mussten früher Kinder beweisen, dass sie "schulreif" sind, so muss jetzt die Schule beweisen, dass sie "kinderreif" ist. In einer Fortbildung am 26. Februar 2014 bot die "Paula" interessierten Kolleginnen und Kollegen Einblicke in ihre Entwicklungsarbeit.

Bundessieger 2013 stellen sich vor

„Wir fördern Schüler - Von der Freude an der Schule zum Erreichen der Ausbildungsreife"

Am 27. November 2013 erhielten die Lehrkräfte aus dem Netzwerk die Möglichkeit, den 1. Bundessieger besser kennen zu lernen, dessen Schulprogramm vorsieht, dass die entmutigten Schüler, die von der Grundschule kommen, emotional aufgebaut werden. Sie sollen wieder Freude an der Schule finden, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln, Selbstbewusstsein bekommen. Tragfähige Beziehungen sollen entstehen, die Leistung möglich machen. In den letzten drei Jahrgangsstufen (7, 8, 9) geschieht eine Wendung hin zur Berufsorientie-rung, z.B. durch das Projekt "Vorbilder" der Lichterkette München. Oberste Ziele sind gute Abschlüsse, Ausbil-dungsreife und Vermittlung in Berufe oder weiterführende Schulen. Gleichzeitig werden individuelle Lösungen für Schüler gefunden, die trotz aller Bemühungen die Regelschule ohne Abschluss verlassen würden. Schwer-punktmäßig wurden die Maßnahmen zur Erreichung der Ausbildungsreife vorgestellt. Hierbei wurden auch große Teile des umfangreichen Netzwerks der Wiesentfelser Schule einbezogen (Lichterkette, Berufspaten, ...).